CMD steht für Craniomandibuläre Dysfunktion, eine Störung des Zusammenspiels zwischen Kiefergelenken, Zähnen und den umliegenden Muskeln. Sie kann eine Vielzahl von Beschwerden verursachen, die häufig als Kiefergelenkprobleme bezeichnet werden.
Hauptursachen und Symptome:
1. Fehlstellungen des Kiefers:
• Eine der häufigsten Ursachen ist eine Fehlstellung des Kiefers, bei der die Zähne nicht richtig aufeinandertreffen oder das Kiefergelenk nicht optimal funktioniert.
2. Verspannungen der Kiefer- und Kaumuskulatur:
• Diese können durch stressbedingtes Zähneknirschen (Bruxismus) oder ständiges Zusammenbeißen der Zähne (Clenching) entstehen.
3. Schmerzen und Funktionsstörungen:
• Kieferschmerzen und Kiefergelenkgeräusche (z. B. Knacken oder Reiben) beim Öffnen oder Schließen des Mundes.
• Schmerzen im Gesicht, Nacken, Schultern und Kopfschmerzen können ebenfalls auftreten.
• Bewegungseinschränkungen beim Kauen oder Sprechen.
Behandlung von CMD:
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und den Symptomen und umfasst häufig eine Kombination aus:
• Physiotherapie zur Linderung der Muskelverspannungen und Verbesserung der Kiefergelenksbewegung.
• Zahntechnische Maßnahmen, wie eine Aufbissschiene, um das Zähneknirschen zu verhindern.
• Stressbewältigung und Entspannungstechniken, um das Kiefergelenk zu entlasten.
Insgesamt ist CMD eine weit verbreitete, aber oft unerkannte Erkrankung, die sowohl durch physische als auch durch psychische Faktoren beeinflusst werden kann.

